Skip to main content

Berichtsbände

Leidenschaften (2016)

Die Salzburger Hochschulwochen fragen im 85. Jahr ihres Bestehens nach der politischen, künstlerischen und religiösen Relevanz von Leidenschaften. Diese sind ambivalent: Sie motivieren und doch ist verloren, wer sich ihnen ausliefert; wir pflegen sie aktiv und finden uns von ihnen besessen; sie treiben den Fortschritt an und sind Brandbeschleuniger sozialen Unfriedens.
Mit Beiträgen von: Reinhard Kardinal Marx, Aleida und Jan Assmann, Iso Camartin, Klaus von Stosch, Ulrich Khuon u.a.
Herausgegeben von:
Martin Dürnberger
174 Seiten, € 21,-
ISBN 978-3-7022-3574-1

Prekäre Humanität (2015)

Die SHW 2015 stellt Humanität auf den Prüfstand und interessiert sich gleichermaßen für grundsätzliche Begriffserklärungen wie für konkrete Problematisierungen. Sie arbeitet mit naturwissenschaftlichen Expertisen und historischen Vergewisserungen. Sie buchstabiert anhand von Modellen, was Humanität im 21. Jahrhundert bedeutet.
Mit Beiträgen von Heinrich Detering, Angelika Neuwirth, Volker Gerhardt, Jürgen Renn u.a.

Herausgegeben von:
Gregor Maria Hoff
ca. 256 Seiten, € 21,-
ISBN 978-3-7022-3502-4

Europa. Entgrenzungen (2014)

Im Zeichen von Finanzkrisen und gesellschaftlichen Umbrüchen steht das europäische Projekt in Frage. Seine Einheit steht außenpolitisch eher auf dem Papier und löst innenpolitische Konflikte aus. Nationale Avancen wachsen. Was hat Europa für eine Identität angesichts seiner kulturellen und religiösen Vielfalt? Die Salzburger Hochschulwoche 2014 versucht eine Ortsbestimmung.
Mit Beiträgen von: Karl Fürst zu Schwarzenberg, Christoph Theobald SJ, Michael Theobald, Josef Wohlmuth, Knut Wenzel, Mari­a do Mar Castro Varela u.a.
Herausgegeben von:
Gregor Maria Hoff
269 Seiten, € 21,-
ISBN 978-3-7022-3416-4

Gefährliches Wissen (2013)

Krankheitsgeschichten, Bankdaten, soziale Netzwerke, digitale Bibliotheken: Das gespeicherte und jederzeit weltweit zugängliche Wissen hat gigantische Ausmaße angenommen. Zum Wohl der Menschheit? Mit dieser brisanten Frage beschäftigen sich die Salzburger Hochschulwochen 2013.
Mit Beiträgen von:Gottfried Honnefelder, Hans Maier, Karl Kardinal Lehmann, Martin Faulstich, Johanna Rahner u.a.
Herausgegeben von:
Gregor Maria Hoff
255 Seiten, € 21,-
ISBN978-3-7022-3288-7

Verantworten (2012)

Die Salzburger Hochschulwochen 2012 fragen nach der Verantwortung, die wir vor der Zukunft haben. Diese konfrontiert uns mit den Schulden, die wir gemacht haben - den ökologischen wie den wirtschaftlichen, und verlangt auch von Kirche und Theologie Problembewusstsein und Lösungen.
Mit Beiträgen von:
José Casanova, Hans Joas, Hubert Wolf, Friedrich Wilhelm Graf, Martina Löw, Armin Nassehi u.a.
Herausgegeben von:
Gregor Maria Hoff.
238 Seiten, € 21,-
ISBN 978-3-7022-3206-1

Sicher unsicher (2011)

Die Salzburger Hochschulwochen 2011 gehen dem ambivalenten Bedürfnis des Menschen nach Sicherheit nach. Wer sich auf sicheres Terrain zurückzieht, schafft genau damit neue Unsicher-heiten. Und wer sich in Unbekanntes vorwagt, braucht "Höhlenausgänge" (Hans Blumenberg), die Kunst und Wissenschaft, aber auch Religion bieten können.
Mit Beiträgen von:
Alois Glück, EB Bruno Forte, P. Elmar Salmann, Matthias Kopp, Maximilian Burger-Scheidlin, Lieven Boeve, Regina Ammicht Quinn u.a.
Herausgegeben von:
Gregor Maria Hoff.
252 Seiten, € 21,-
ISBN 978-3-7022-3148-4

Endlich! Leben und Überleben (2010)

Die Salzburger Hochschulwoche 2010 stellt sich einem Thema, das im Zuge begrenzter Lebensressourcen eine besondere Intensität verspricht und zu kritischen Positionsbestimmungen herausfordert. Die befristete Lebenszeit und das Ende überhaupt sind Probleme, die Religionen immer wieder bearbeitet haben. Die Salzburger Hochschulwoche 2010 sucht nach Bausteinen einer Eschatologie des globalisierten Alltags, indem sie seine Risikopotenziale zu bestimmen, aber auch seine Chancen aufzudecken sucht. Das verspricht Anregungen - und soll Hoffnungen befeuern.

Mit Beiträgen von:
Gesine Schwan, Roland Kany, Christoph Markschies, Klaus Müller, Rainer Hank, Johannes Fried, Marion A. Weissenberger-Eibl, Sigrid Rettenbacher.
Herausgegeben von:
Gregor Maria Hoff.

196 Seiten, € 21,-
ISBN 978-3-7022-3031-3

Weltordnungen (2009)

Im Zeichen globaler Finanzkrisen und ökologischer Herausforderungen verändern sich unsere Weltordnungen rapide. Orientierungsprobleme schließen sich an. Die Salzburger Hochschulwoche 2009 bearbeitet das Problem unterschiedlicher Weltkonstruktionen und stellt Weltbilder (Philosophie, Theologie), Weltcodes ( Biowissenschaften) und Weltmächte (Politikwissenschaft) auf den Prüfstand. Von verschiedenen Perspektiven ausgehend, werden die Chancen und Risiken unserer Weltordnungen interdisziplinär ermittelt.

Mit Beiträgen von:
Manfred Scheuer, Christoph Dohmen, Erich Zenger, Harald Lesch, Theresia Heimerl, Thomas Junker, Ludger Honnefelder, Ute Frevert, Hans G. Kippenberg.
Herausgegeben von:
Gregor Maria Hoff.

236 Seiten, € 21,-
ISBN 978-3-7022-3031-9

LIEBEN. PROVOKATIONEN (2008)

Die Salzburger Hochschulwoche 2008 steht unter dem Leitmotiv "LIEBEN". Sie greift damit ein Thema auf, das schillernd alltäglich ist und gerade so unter dem Vorbehalt irritierender Ambivalenzen steht. Groß geschrieben, deutet der Titel die Macht der Liebe an, die unsere Wirklichkeiten bestimmt. Schier allgegenwärtig besetzt das Thema unsere Medienwelten und verlangt umso mehr nach kritischer Durchmusterung jener Probleme, in denen es sich konturiert. 
Wir sollen lieben - nur wo und wen und wie? Was bedeutet dieses flüchtige Wort am Rande des Unsagbaren, das so viel verspricht und sich doch kaum in unseren Alltagswährungen einlösen lässt?

Mit Beiträgen von:
Peter Simonischek, Magnus Striet, Harding Meyer, Chrisoph Horn, Thomas Söding, Susanne Heine, Diemtar Mieth, Clemens Albrecht, Józef Niewiadomski, Stefanie Knauß.
Herausgegeben von:
Gregor Maria Hoff.

228 Seiten; € 21,-
ISBN 978-3-7022-2963-4

Macht und Ohnmacht (2007)

Können wir tun, was wir können?
Macht- und Ohnmacht liegen heute eng beieinander: die Macht der Politik kontrastiert mit der Ohnmacht eines Staates, der an seine ökonomischen und normativen Grenzen stößt; die Freiheit des Konsumenten ist medial gesteuert; medizinisch lässt sich das Leben verlängern, doch damit steigt gleichzeitig die Ohnmacht, ethisch verbindliche Antworten im Umgang mit dem Sterben zu geben. Die Salzburger Hochschulwochen 2007 stellen die Frage, mit welcher Macht welche Mächte auf uns zu-greifen - und inwiefern sie ihrerseits Signaturen von Ohnmacht tragen. Gerade aus der Sicht christlicher Theologie fordert dies zu einer Standortbestimmung heraus.

Mit Beiträgen von:
Lea Ackermann, Erhard Busek, Johann Baptist Metz, Thomas Luckmann, Bertram Stubenrauch, Claudia Nothelle, Armin Laschet, Jürgen Lenssen, Joachim Valentin, Kristell Köhler.
Herausgegeben von:
Gregor Maria Hoff.

240 Seiten; € 21,-
ISBN 978-3-7022-2869-9

Gott im Kommen (2006)

Hat Gott Zukunft? - Ist Gott unsere Zukunft?
Die 75. Salzburger Hochschulwochen stellen die Gottesfrage, einerseits soziologisch - Ist das Thema Gott im Kommen? -, andererseits theologisch - Ist Gott unsere Zukunft? - und inwiefern?
Die Rückkehr des Religiösen ist evident. Auf den ersten Blick allerdings mehr als Problem denn als Lösung. Die Salzburger Hochschulwoche 2006 nähert sich dem Thema mit philosophischen Orientierungsversuchen und biblischen Sprechmustern, durch die Analyse politischer Theologien und durch religionswissenschaftliche Probebohrungen; mit Ausblicken in die Mystik, in Psychologie und Kunst und nicht zuletzt in der Diskussion der naturwissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.

Mit Beiträgen von:
Antje Vollmer, Eberhard Jüngel, Walter Kardinal Kasper, Peter Strasser,Hans-Joachim Sander, Ruth Scoralick, Elmar Theveßen, Rainer Bucher, Peter Antes, Saskia Wendel, Martin Dürnberger.
Herausgegeben von:
Gregor Maria Hoff. 

288 Seiten; € 21,-
ISBN 978-3-7022-2801-9

Ethik im Brennpunkt (2005)

Neue Herausforderungen für ethische Verantwortung

Unsere Gegenwart steht aufgrund der technologischen Errungenschaften vor Herausforderungen, die noch keine andere Zeit der Menschheitsgeschichte gekannt hat. Mit den wahrhaft ungeahnten Möglichkeiten sind auch die Verantwortlichkeiten, die damit einhergehen, in ungeahntem Ausmaß gewachsen – und diesen kann sich der Mensch nicht entziehen.

Ethik ist dort relevant, wo sie im konkreten und punktuellen Fall zum Einsatz kommt. Die Salzburger Hochschulwochen 2005 haben daher neben grundsätzlichen Reflexionen versucht, die unmittelbaren Felder auszumachen, in denen die Menschen am Beginn des 21. Jahrhunderts in ihren alltäglichen und außerordentlichen Lebenssituationen gefordert sind.

208 Seiten; € 21,-
ISBN 3-7022-2710-5

Chancen des Christlichen in einer ökonomisierten Welt (2004)

Die Salzburger Hochschulwochen 2004 zur Frage nach der realen Existenz des Christentums im Bewusstsein, Denken und Handeln der Menschen innerhalb unserer Gesellschaft

Der große Theologe Dietrich Bonhoeffer prophezeite dem Christentum, in einer Welt auftreten zu müssen, die ohne Gott auskommen wird In vielen Bereichen Wirtschaft, Finanzmärkte, Politik, Wissenschaft, Medienimperien haben sich bereits Spielregeln durchgesetzt, die jeder, der darin mitmacht, einhalten muss, ob er will oder nicht.

Lassen diese Spielregeln noch Platz für Ethik und christliches Verhalten? Gibt es in ihrem Rahmen noch eine Chance für die Verwirklichung christlicher Überzeugungen? Diese Fragen sind zum existenziellen Problem aller Christen geworden, die einerseits an der westlichen Kultur partizipieren und sie mitgestalten, anderseits aber auch ihren Glauben nicht zur bloßen Feiertagsangelegenheit verkommen lassen wollen.

144 Seiten;€ 21,-
ISBN 3-7022-2606-0

Identität und Toleranz - Christliche Spiritualität im interreligiösen Kontext (2003)

Das Üben von Toleranz und die Bemühung um Identität in fruchtbarer Spannung zueinander.

Je kleiner die Welt wird, umso wichtiger wird die Haltung der Toleranz. Toleranz heißt aber nicht, dass alles gleich gültig ist und alles zu akzeptieren ist. Die Konsequenz davon wäre, dass die Gesellschaft keine gemeinsam anerkannten Grundwerte mehr hätte und gleichzeitig der Verlust jeglicher Identität mit einherginge. Unerlässlich ist, dass man sich gegenseitig zutraut und für würdig erachtet, um die Wahrheit zu ringen und zu streiten.

Das gilt nicht zuletzt für jede religiöse Gemeinschaft. Die Salzburger Hochschulwochen 2003 befragen speziell das Christentum, wie es die Toleranz gegenüber anderen Religionen und Weltanschauungen mit sei-nem Glauben verbinden kann.

Mit Beiträgen renommierter Autoren wie Jürgen Werbick, Ottmar Fuchs oder Christian Troll.

240 Seiten;€ 21,-
ISBN 3-7022-2539-0

Wovon wir leben werden Die Ressourcen der Zukunft (2002)

Technische Entwicklung und kein Ende. 
Wo bleibt der Mensch? 
Reflexionen zu einem brisanten Thema.

Denkt man an die Fortschritte, die sich Jahr für Jahr auf dem Gebiet der Informatik, der Elektrotechnik, der Medien und der Medizin einstellen, so braucht man kein Hellseher zu sein, um sagen zu können: Es ist immer noch mit ungeahnten Möglichkeiten des Menschen zu rechnen. Daraus folgt, daß auch die Bedingungen, unter denen die Menschen künftig leben werden, andere sein werden. Angesichts dieser Entwicklung ist der Mensch einmal mehr gefragt, wer er ist und wer er sein will – jetzt und in Zukunft. Könnte es nicht sein, daß niemand mehr das Geschehen in der Hand hat und letztlich sich selbst regulierende Prozesse über uns hinweggehen? Sind wir den von uns ausgelösten Errungenschaften noch gewachsen und können wir sie verantworten? Damit sind nicht allein die Maßstäbe des Menschlichen angesprochen, sondern ebenso die Quellen, auf die immer wieder zurückgegriffen werden muß, damit das Menschliche nicht versickert, sich gegenüber dem Inhumanen behaupten und auch noch im Zuge anonymer, sich selbst steuernder Entwicklungsprozesse bestehen kann. Die Frage nach diesen Ressourcen ist Thema des Buches.

Der Herausgeber
Dr. Heinrich Schmidinger, geb. 1954, ist Ordinarius für Christliche Philosophie und Rektor der Universität Salzburg; Leiter des Direktoriums der Salzburger Hochschulwochen.

Die Hauptautoren und -themen
Anselm Grün OSB (Münsterschwarzach): Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Hans-Joachim Höhn (Universität Köln): Ökonomie der Zeit – Ökologie der Zeit

Manfred Prisching (Universität Graz) / Norbert Walter (Deutsche Bank Frankfurt): 
Im 21. Jahrhundert – Primat der Ökonomie?

Clemens Sedmak (Universität Salzburg): Hoffnung, die Gründe nennt

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Universität Dresden): Sinn – eine knapp werdende Ressource?

216 Seiten; € 21,-
ISBN 3-7022-2461-0

GEIST - ERFAHRUNG - LEBEN (2001)

Mit "Geist -Erfahrung - Leben" werden jene drei Dimensionen angesprochen und interdisziplinär diskutiert, in denen sich Spiritualität vollzieht.

Spiritualität hat Konjunktur, wenn auch nicht mehr zuerst im religiös herkömmlichen Sinn. Die moderne "Spiritualität" ist oft Ausdruck als Reaktion auf unsere Zeit, in der das Kosten-Nutzen-Kalkül in allen Lebensbereichen oberstes Gesetz ist. Für diese Reaktion genügt oft schon jedes Angebot, das ein ganzheitliches und von nicht-materiellen Werten bestimmtes Leben verspricht. 
Aber auch Spiritualität im religiösen Rahmen geht oft eigene Wege, und dies nicht nur innerhalb der institutionellen Kirchen. Bei diesen verschiedenen Zugängen besteht natürlich die Gefahr, daß Spiritualität zur beliebigen Befriedigung von Sehnsüchten verkommt. Deshalb ist eine Besinnung auf das, was Spiritualität ist, von großer Bedeutung. Es geht dabei um das Gottes-Bild, und davon abgeleitet um das Selbstverständnis des Glaubens.

Herausgeber, Autoren und Autorin
DR. HEINRICH SCHMIDINGER, Rektor der Universität Salzburg

WOLFGANG FRÜHWALD (München)
HANS GASPER (Bonn)
MARLIS GIELEN (Salzburg)
JOHANNES HOFF (Tübingen)
ALFRIED LÄNGLE (Wien)
ALBERT SCHMIDT (Rom)
MICHAEL SCHNEIDER (Frankfurt)

248 Seiten; € 21,-
ISBN 3-7022-2405-X

GERECHTIGKEIT HEUTE - ANSPRUCH UND WIRKLICHKEIT (2000)

Gerechtigkeit ist nichts Abstraktes, sie muss immer auf die konkreten - wandelbaren - Verhältnisse bezogen sein, in denen sie zu realisieren ist. An der Schwelle der zweiten nachchristlichen Jahrtausendwende stellt sich an-gesichts der großen Veränderungen - nicht zuletzt auf globaler Ebene - die Frage "Was heißt es heute, gerecht zu sein?" mit ungewohnter Eindringlichkeit.

Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes versuchen aus ihrer jeweiligen Perspektive Antworten. Ihnen geht es u. a. um Gerechtigkeit und Recht, um Gerechtigkeit für Frauen, um die Menschenrechte in der kirchlichen Sozialverkündigung, um globale Verantwortung, um "Auferstehen im christlichen Wort" und um die Frage nach Gottes Gerechtigkeit.

Herausgeber und Autoren und Autorinnen
Dr. HEINRICH SCHMIDINGER, Ordinarius für Christliche Philosophie an der Universität Salzburg.

JAN ASSMANN (Heidelberg), 
BEATRICE EICHMANN-LEUTENEGGER (Bern), 
MARIANNE HEIMBACH-STEINS (Bamberg), 
WOLFGANG HUBER (Berlin), 
JOSEF ISENSEE (Bonn), 
ELISABETH JÜNEMANN (Paderborn), 
NIKOLAUS KLEIN (Zürich), 
ILSE MÜLLNER (Münster), 
CHRISTIAN SMEKAL (Innsbruck).

296 Seiten; € 21,-
ISBN 3-7022-2346-0

RELIGIOSITÄT AM ENDE DER MODERNE (1999)

Die Prophezeihung der Aufklärung - die Religionen würden die Moderne nicht überleben - ist bis heute nicht eingetroffen. Die Säkularisierung hat sich nur begrenzt durchsetzen können. Die "reine Vernunft, die alle Lebensbereiche erfassen will, ist Utopie geblieben. Der Aufklärungsbegeisterung ist die Ernüchterung gefolgt, daß beispielsweise die integrative Funktion der Religion für die Gesellschaft kaum von einer andren Institution wirksam übernommen werden kann. 
Der vorliegende Band leistet angesichts dieser ambivalenten Situation eine Standortbestimmung. Er fragte nach dem Verhältnis von Offenbarung und natürlicher Religiosität und nach dem heutigen Einfluß der Religionen. Er zeigt Entstehung und Folgen des biblischen Monotheismus auf. Er analysiert heutige Formen der pluralen Religiosität in Kirche und Gesellschaft und stellt sich postmoderner Religionskritik - einschließlich der Anfragen aus Psychologie und Psychotherapie

Die Autorinnen und Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Stephane Moses
Prof. Dr. Dr. Hansjürgen Verweyen
Prof. Dr. Marie-Theres Wacker
Univ.-Prof. Dr. Helmut Huber
Dr. Otto Kallscheuer
Prof. Dr. Helen Schüngel-Straumann
Prof. Dr.Dr. Karl Gabriel
Univ.- Ass. Dr. Alois Halbmayr
Prof. Dr. Miklos Tomka

256 Seiten, € 21,-
ISBN 3-7022-2253-7

ZEICHEN DER ZEIT (1998)

Wer die Zeichen der Zeit erkennt, ist "seiner Zeit voraus". Er kann die Gegenwart - auf den Ebenen des gesellschaftlichen, aber auch des privaten Lebens - realitätsnah einschätzen und sein Handeln den Erfordernissen entsprechend gestalten. Aber: Wie können die Zeichen der Zeit erkannt werden? Welche Zeichen der Zeit leuchten heute konkret auf? Welche Rolle spielen sie für das Handeln der Menschen ? 
Diesen Fragen geht die Dokumentation zu den Salzburger Hochschulwochen 1998 ganz konkret nach. Sie fragt aber auch detaillierter, was die Menschen heute als Zeichen der Zeit erleben, wo sie sich Deutung holen und wie sie mit ihnen zu Rande kommen. Sie gibt im Streit um Zeichen der Zeit Wegweisungen und vermittelt Hilfestellungen, wie diese konkret zu verstehen und zu interpretieren sind.

Die Autorinnen und Autoren:
Prof. Dr. Jürgen Ebach
Prof. Dr. Franz Xaver Kaufmann
Prof.Dr. Jan Kerkhofs SJ
Prof. Dr. Thomas Luckmann
Prof. Dr. Hans Maier
Dr. Eckhard Nordhofen
Univ.-Prof. Dr. Werner Wolbert
Prof. Dr. Erich Zenger
Kultusministerin Dr. Annette Schavan


368 Seiten, € 21,-
ISBN 3-7022-2175-1

LEBEN (1997)

Die Beiträge dieses Bandes versuchen, auf diese elementaren Fragen Antwort zu geben. Unter biblischen, literarischen, psychologischen, medizinischen, historischen und theologischen Perspektiven gelingt den Autorinnen und Autoren eine kompetente Annäherung an ein schwieriges und vielschichtiges Thema: "Leben bis zuletzt?", Die Geschichte des Lebens auf der Erde"," Leben zwischen Existenzvollzug und Manipulation", oder Biblische Vorstellungen vom Leben" sind nur einige der aktuellen und interdisziplinären Fragestellungen.

Die Autorinnen und Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Rupert Riedl
Univ.-Doz. Dr. Irmtraud Fischer
PD Dr. Hans-Dieter Mutschler
Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel
Prim. Dr. Franz Zdrahal
Dr. Jörg Zink
Prof. Dr. Fritz Steininger
Prof. Dr. Jürgen Moltmann


296 Seiten, € 21,-
ISBN 3-7022-2094-1