"Alles auf Anfang?! Die Kunst des Neubeginns" - Thema der SHW 2027
Fortschritt, Innovation, Aufbruch: Anfang und Neubeginn sind zentrale Ideen im Quellcode der Moderne. Immer geht es dabei um die Frage, wie Neues entstehen kann: Wirtschaftlich geht es darum, Gründergeist zu entfachen und Ideen in start ups zu verwandeln. Technologisch gilt es, Innovationen voranzutreiben, während sich gesellschaftlich wie kirchlich die Frage stellt, wie sich Reform- und Erneuerungsprozesse anstoßen lassen. Auch ganz persönlich kennen viele die Sehnsucht, Altes zurücklassen und noch einmal neu beginnen zu können: reset, restart, relaunch ist ein phönixhaft reizvoller Gedanke – allem Anfang wohnt bekanntlich ein Zauber inne.
Ebenso wahr ist freilich, dass aller Anfang schwer ist. Nicht selten wissen wir, dass eine Art Neubeginn in unseren Biographien und Institutionen nottäte, aber finden weder die Leichtigkeit noch Kraft dafür.
Umso spannender ist die Auseinandersetzung mit Fragen von Anfang und Neubeginn. Wie fängt man das an, einen guten Neubeginn – nach einer Trennung, einer persönlichen Krise, in kriegerischen Konflikten und Sackgassen aller Art? Wie geht man mit eigenen Fehlern und erlittenen Verletzungen um – wie wird man dem gerecht, was geschehen ist, und schafft es doch, neue Wege zu gehen? Wie lassen sich demokratische Prozesse und sozialstaatliche Institutionen reformieren, wie gesellschaftliches Miteinander oder kirchliches Leben auf neue Beine stellen? Und wie funktioniert Kreativität oder die Poesie eines frischen Blicks auf die Welt?
Kurzum: Wir fragen nach der Kunst des klugen Neubeginns – und laden Sie dazu herzlich in den Salzburger Sommer ein!
